Die besten Kult-Filme der 80er Jahre

Die Auflistung der besten Filme der 80er Jahre erfolgt frei von Genre-Zuordnungen. Hier finden sich Filme wieder, welche die typisch aufkommende Illusionskraft in Verbindung mit Filmusik, neuen Schnitttechniken und Kameraführung wiederspiegeln.

Es ist das Zeitalter als es den  Blockbustern gelang das Kino endgültig zu erobern, große Kinoketten entstanden und die kleinen Programmkinos immer mehr in den Hintergrund gedrängt wurden.

Die Anfänge des "Blockbuster-Kinos" liegen jedoch mit "Der Krieg der Sterne" und "Der weisse Hai" in den 70er Jahren.

 

 

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Blade Runner

Blade Runner, deutscher Verleihtitel zeitweise auch Der Blade Runner, ist ein 1982 erschienener US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Ridley Scott.

Literarische Vorlage ist der Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen? von Philip K. Dick. Dieser wurde später ebenfalls unter dem Titel „Blade Runner“ vertrieben.

Der Film, der Elemente des Film noir übernimmt, war bei Kritik und Publikum zunächst kein großer Erfolg, wurde mit der Zeit aber zum Kultfilm.

Bemerkenswert sind das einflussreiche visuelle Design, die detailreiche Ausstattung und die Filmmusik von Vangelis.

Überdies bieten einige Themen des Films vielfältige philosophische Deutungsmöglichkeiten. Der erste Hollywood-Film des Regisseurs Ridley Scott eröffnete das Genre des Cyberpunks für das Kino und machte den Autor Philip K. Dick nach seinem Tod berühmt.

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Blue VelvetDer Film Blue Velvet ist ein Thriller des US-amerikanischen Regisseurs David Lynch aus dem Jahr 1986. Lynch schrieb auch das Drehbuch, die Hauptrolle spielte Kyle MacLachlan.

Handlung

Aufgrund eines Schlaganfalls seines Vaters lässt sich der junge Jeffrey Beaumont für einige Wochen vom College beurlauben und kehrt zu seinem Heimatort zurück, der friedlichen Kleinstadt Lumberton. Blumen blühen vor strahlend weißen Gartenzäunen, der Feuerwehrmann winkt fröhlich im Vorüberfahren.

Auf einer Wiese findet Jeffrey ein abgeschnittenes menschliches Ohr. Er übergibt es der örtlichen Polizei, beschließt jedoch aus jugendlicher Neugier, dem Fall auf eigene Faust nachzugehen.

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Das Boot ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lothar-Günther Buchheim unter der Regie von Wolfgang Petersen. Vom Spielfilm Das Boot gibt es vier Versionen, die sich zum Teil erheblich voneinander unterscheiden:

Die bekannteste Version ist die so genannte Erste Kinoversion von 1981, die am 17. September 1981 in München uraufgeführt wurde und tags darauf in den bundesdeutschen Kinos anlief. In den USA lief diese Version am 10. Februar 1982 in den Kinos an.
1985 erschien die TV-Version. Diese wurde zunächst als Dreiteiler (dreimal 100 Minuten) und 1988 als Sechsteiler im deutschen Fernsehen gesendet und hat eine Spieldauer von fast fünf Stunden (sechsmal 50 Minuten). Zuvor lief diese Version im Oktober 1984 in England, im Originalton mit englischen Untertitel, bei BBC an. Zwischen den Episoden gibt es immer wieder einen Erzähler, der auf die bisherigen Teile zurückblickt.
1997 erschien die Director’s-Cut-Version im Kino und anschließend als DVD.

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Der Club der toten Dichter ist eine Tragikomödie von Peter Weir. Nancy H. Kleinbaum schrieb auf der Grundlage des Drehbuchs später einen Roman mit demselben Titel.

Inhalt

Todd Anderson kommt zu Beginn des Schuljahres 1959 an die traditionelle, konservative Welton Academy, einem Internat für Jungen im Oberstufenalter im US-Bundesstaat Vermont. Todd ist ein schüchterner und in sich gekehrter Junge, der im Schatten seines älteren Bruders steht, der einer der Besten der Schule war.

Ebenfalls neu an der Schule ist der Englischlehrer John Keating, der selbst einmal Schüler von Welton war. Keatings Unterricht verblüfft die Schüler schon in der ersten Stunde. Mit unkonventionellen Methoden fordert der Lehrer sie zu selbständigem Handeln und freiem Denken auf.

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Paris, Texas ist ein deutsch-französischer Spielfilm aus dem Jahr 1984. Regie bei dem in englischer Sprache gefilmten Drama führte Wim Wenders, das Drehbuch schrieb Sam Shepard. Argos Films, Channel Four Films und Road Movies Filmproduktion produzierten das Roadmovie.

Die Hauptrolle übernahm Harry Dean Stanton. Die deutsche Erstaufführung in den Kinos erfolgte am 11. Januar 1985. Bis Jahresende 1985 gab es rund 1,1 Millionen Kinobesucher in der Bundesrepublik Deutschland.

Fast alle Kritiker nahmen den Film positiv auf. Der US-Amerikaner Roger Ebert meinte in der Chicago Sun-Times 1984, Paris, Texas sei ein Film mit der Art von „Leidenschaft und der Bereitschaft zum Experimentieren“, die vor fünfzehn Jahren üblicher als in der heutigen Filmbranche gewesen seien. Auch deutschsprachige Kritiker waren von Paris, Texas angetan. Das Lexikon des internationalen Films lobte: „Eine filmästhetisch bestechende und emotional mitreißende Synthese aus publikumswirksamem Genrefilm und europäischem Autorenkino als realistisches Amerikabild, Road Movie, Liebesgeschichte und mythische Allegorie gleichermaßen glaubhaft und faszinierend.“

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