Kult-Filme von A bis Z

Die Filme sind in diesem Bereich nach Genres sortiert (siehe linke Navigation). Die Einordnung nach einer bestimmten Genre-Kategorie ist nicht immer eindeutig, da es teilweise Überschneidungen oder es einfach keine sinnvolle Zuordnung gibt. Im Zweifelsfall wurde von cine-kult nach eigenen Kriterien  eine Zuordnung vorgenommen.

Wir sehen in der Zuordnung kein festgeschriebenes Gesetz, sondern ein Haltepunkt bei der Besprechung von Stilelementen.

Es gibt Filme die eindeutig in mehrere Genres reinfallen. So finden sich alle Elemente des Film Noirs in Ridley Scott stilbildenden Science Fiction Film "Blade Runner". Die Einordnung fällt hier denoch nicht schwer, da der Film als Meilenstein im Science Fiction Genre gilt.

2001: Odyssee im Weltraum

Kult-Filme von A bis Z - Science Fiction

2001: Odyssee im Weltraum2001: Odyssee im Weltraum (Originaltitel: 2001: A Space Odyssey) ist ein bekannter und einflussreicher Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1968, der auf der Kurzgeschichte The Sentinel (Der Wächter) von Arthur C. Clarke basiert und ursprünglich Journey Beyond the Stars heißen sollte.

Er ist eine britisch-amerikanische Co-Produktion und entstand unter der Regie von Stanley Kubrick in England.

Kurz nach der Fertigstellung von Dr. Seltsam war Kubrick fasziniert von der Möglichkeit außerirdischen Lebens, und entschied, „den sprichwörtlich guten Science-Fiction-Film“ zu drehen. Auf der Suche nach einem passenden Kollaborateur aus der SF-Gemeinde wurde Kubrick durch ihren gemeinsamen Bekannten, dem Columbia-Pictures-Mitarbeiter Roger Caras, an Arthur C. Clarke vermittelt.

Der in Details etwas abweichende, deutlich ausführlichere Roman zum Film wurde von Clarke allein geschrieben und kurz nach Erscheinen des Films unter demselben Titel veröffentlicht.

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Taxi Driver

Kult-Filme von A bis Z - Film noir

Taxi DriverTaxi Driver ist ein Film von Martin Scorsese. Er schildert das Leben des einsam und isoliert lebenden Taxifahrers Travis Bickle in New York, der von der Gewalt und dem Schmutz der Stadt in den 1970er-Jahren immer mehr angewidert ist und sich immer weiter in seine Obsessionen hineinsteigert.

Der Film gewann mehrere Preise und wird auch 33 Jahre nach seinem Entstehen zu den wichtigsten amerikanischen Filmen gezählt.

Er machte die weibliche Hauptdarstellerin Jodie Foster zu einem bekannten Star.

Die Filmmusik komponierte Bernard Herrmann, der vor allem durch seine Arbeit mit Alfred Hitchcock (u. a. Psycho) bekannt wurde.

Die soziologische Horrorgeschichte liefert eine düstere Bestandsaufnahme der US-Gesellschaft und New Yorks vor dem Hintergrund der Folgen des Vietnamkriegs und der wirtschaftlichen Rezession.

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Das Wiegenlied vom Totschlag

Kult-Filme von A bis Z - Western

Das Wiegenlied vom TotschlagDas Wiegenlied vom Totschlag (Englischer Originaltitel: Soldier Blue) ist ein US-amerikanischer Western von 1970. Regie führte Ralph Nelson.

Die Geschichte des Films ist eine fantasievoll ausgeschmückte Erzählung vom Sand-Creek-Massaker, das 1864 Soldaten der amerikanischen Nordstaaten in einer Siedlung von Cheyenne-Indianern im Colorado Territorium verübten.

Das Drehbuch schrieb John Gay auf der Grundlage des Romans Arrow In The Sun von Theodore V. Olsen. In den Hauptrollen spielten Candice Bergen, Peter Strauss und Donald Pleasence. Die Titelmusik wurde von Buffy Sainte-Marie geschrieben und gesungen.

Der Film löste eine Kontroverse aus, nicht bloß als revisionistischer Western, sondern besonders durch bis dahin ungewohnt deutliche Gewaltdarstellungen.

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Apocalypse Now

Kult-Filme von A bis Z - Kriegs- / Antikriegsfilme

Apocalypse NowApocalypse Now ist ein Antikriegsfilm aus dem Jahr 1979, dessen Handlung während des Vietnamkriegs spielt. Er basiert auf einer freien Interpretation von Joseph Conrads Erzählung Heart of Darkness – Herz der Finsternis sowie auf Michael Herrs Vietnamkriegs-Reportagen An die Hölle verraten – Dispatches.

Francis Ford Coppolas Produktionsfirma American Zoetrope produzierte den Kinofilm für United Artists.

Im Jahr 2001 erschien eine überarbeitete Director's-Cut-Fassung unter dem Titel Apocalypse Now Redux, die insgesamt etwa 50 Minuten zusätzliches Material gegenüber der Original-Kinofassung bietet, womit die Gesamtspielzeit des Films ca. 202 Minuten beträgt.

Der Film wurde auf den Philippinen und in der Dominikanischen Republik (Rio Chavon) gedreht und war von legendären Schwierigkeiten begleitet; so wurde zum Beispiel das Set von einem Sturm fast vollständig zerstört. Hauptdarsteller Martin Sheen erlitt einen Herzinfarkt, weswegen einzelne Szenen ohne ihn gedreht werden mussten. Schlussendlich dauerten die Dreharbeiten 16 Monate, die Produktionskosten gingen über das Doppelte des ursprünglich vorgesehenen Betrags hinaus

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Casablanca

Kult-Filme von A bis Z - Liebesromanzen / Melodrama

CasablancaCasablanca ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs Michael Curtiz aus dem Jahr 1942. Vordergründig handelt es sich bei dem Film um eine „Liebesromanze“.

Es finden sich aber auch Stilelemente aus verschiedenen Genres wie Elemente des Zeitgeschichts- und Kriminalfilms. Casablanca fungierte auch als US-amerikanischer Propagandafilm gegen das nationalsozialistische Deutschland.

Eine Reihe von Filmzitaten (manchmal leicht verfälscht zitiert) haben große Bekanntheit erlangt, und die Hauptdarsteller Humphrey Bogart und Ingrid Bergman verbindet man heute vor allem mit ihrer Rolle in Casablanca, obwohl sie davor und danach in vielen anderen Filmproduktionen mitspielten.

Das American Film Institute wählte Casablanca 2007 zum drittbesten US-Film aller Zeiten.

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Heat

Kult-Filme von A bis Z - Actionfilme

HeatHeat ist ein Thriller des Regisseurs Michael Mann aus dem Jahre 1995.

Hauptdarsteller sind Al Pacino und Robert De Niro.

Neben dem Duell dieser beiden Protagonisten thematisiert der Film vor allem auch die Beziehungen der Männer zu ihren Frauen und ihre Sehnsüchte. Letztendlich scheitern alle in dieser Hinsicht, da ihre bedingungslose Hingabe an Aufgabe und Rolle dem Anderen keinen Platz lässt.

Heat wurde von Kritikern allgemein positiv aufgenommen, gelobt wurden vor allem die Hauptdarsteller De Niro und Pacino.

Der Film ist ein Remake des Fernsehfilms L.A. Takedown , den Michael Mann bereits 1989 gedreht hat. Darin spielt Scott Plank Vincent Hanna und Alex McArthur spielt Patrick McLaren, wie die Rolle des McCauley in diesem Film heißt. Die Story des Films ist weitgehend identisch und viele Szenen unterscheiden sich lediglich in der konkreten Umsetzung von Heat.

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From Dusk Till Dawn

Kult-Filme von A bis Z - Horror-/ Splatterfilme

From Dusk Till DawnFrom Dusk Till Dawn ist ein Splatterfilm/Roadmovie von Robert Rodriguez aus dem Jahr 1996.

Nicht mehr unter der Regie von Robert Rodriguez wurden noch zwei Nachfolger gedreht, die aber in Sachen Bekanntheitsgrad und – nach Ansicht der meisten Fans – Qualität auch nicht annähernd an den ersten Teil heranreichen.

Handlung

Seth Gecko und sein Bruder Richard, der ihn gerade aus dem Gefängnis befreit hat, ziehen raubend und mordend durch die USA. Um sich den US-Behörden zu entziehen, wollen sie sich nun nach Mexiko absetzen.

Sie nehmen den an Gott zweifelnden Geistlichen Jacob Fuller sowie seine Tochter Kate und seinen Adoptivsohn Scott als Geiseln, um in deren Wohnmobil über die Grenze zu kommen und fahren zur Bar Titty Twister.

Dort wollen sie sich am nächsten Morgen mit dem mexikanischen Unterweltsboss Carlos treffen, der den Gecko-Brüdern gegen Bezahlung Asyl gewähren will.

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Mord im Orient-Expreß

Kult-Filme von A bis Z - Crime: Kriminal-/ Gangsterfilme

Mord im Orient-Expreß (Murder on the Orient Express) ist ein Spielfilm von Sidney Lumet aus dem Jahre 1974 nach dem gleichnamigen Roman von Agatha Christie.

Der belgische Detektiv Hercule Poirot möchte noch ein paar Tage das winterliche Istanbul durchstreifen, doch ein Auftraggeber will ihn so schnell wie irgend möglich in London haben. Als er ein Abteil im Kurswagen Istanbul-Calais des nächsten Orient-Expresses buchen will, stellt sich heraus, dass der Zug ausgebucht ist.

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Paris, Texas

Kult-Filme von A bis Z - Roadmovie

Paris, TexasParis, Texas ist ein deutsch-französischer Spielfilm aus dem Jahr 1984. Regie bei dem in englischer Sprache gefilmten Drama führte Wim Wenders, das Drehbuch schrieb Sam Shepard. Argos Films, Channel Four Films und Road Movies Filmproduktion produzierten das Roadmovie.

Die Hauptrolle übernahm Harry Dean Stanton. Die deutsche Erstaufführung in den Kinos erfolgte am 11. Januar 1985. Bis Jahresende 1985 gab es rund 1,1 Millionen Kinobesucher in der Bundesrepublik Deutschland.

Fast alle Kritiker nahmen den Film positiv auf. Der US-Amerikaner Roger Ebert meinte in der Chicago Sun-Times 1984, Paris, Texas sei ein Film mit der Art von „Leidenschaft und der Bereitschaft zum Experimentieren“, die vor fünfzehn Jahren üblicher als in der heutigen Filmbranche gewesen seien. Auch deutschsprachige Kritiker waren von Paris, Texas angetan. Das Lexikon des internationalen Films lobte: „Eine filmästhetisch bestechende und emotional mitreißende Synthese aus publikumswirksamem Genrefilm und europäischem Autorenkino als realistisches Amerikabild, Road Movie, Liebesgeschichte und mythische Allegorie gleichermaßen glaubhaft und faszinierend.“

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